Sicherlich ist Ihnen dieses Wort „Content Marketing“ auch schon das ein oder andere Mal in Zusammenhang mit den sozialen Netzwerken begegnet.

Manche mögen sich fragen: Ist das Werbung? Oder ist das doch Marketing? Und was bedeutet denn nun eigentlich das Content in diesem Zusammenhang?

Wie wird Content Marketing definiert:

Wikipedia erklärt Content Marketing so:

„Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“

Content Marketing ist also kein Instrument, um Eigenwerbung für Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen zu machen. Es wird vielmehr als eine Service-Erweiterung für den Kunden gesehen. Die Inhalte orientieren sich dabei an den Interessen der Kunden.

Wie kann das mit den Unternehmenszielen vereinbart werden?

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie kann man denn dennoch dieses Service-Angebot auch mit den Unternehmenszielen vereinbaren. Auch wenn die Kunden mit ihren Interessen hier im Mittelpunkt stehen, gibt es immer eine Schnittmenge der Interessen. Rund um diese Schnittmenge helfen die Inhalte, die Unternehmensziele zu unterstützen und dennoch einen Mehrwert für die Zielgruppe zu schaffen.

Ein Beispiel aus der Kosmetik-Industrie: Nivea

Nivea bietet mit seinem Beratungsportal einen echten Mehrwert für seine Kunden.

Nivea bietet mit seinem Beratungsportal einen echten Mehrwert für seine Kunden.

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Nivea hat auf der Webseite ein Beratungsportal aufgebaut. Man kann Tests machen und erhält Pflegetipps. Ganz nebenbei werden dann die dazu passenden Produkte vorgestellt. Trotzdem hat der Nutzer einen Mehrwert, denn er erfährt auch Hintergründe.

Spannend an der Webseite ist auch der Unterpunkt „Forschung“, der noch einmal detaillierte Informationen zu Inhaltsstoffen und Herstellungsverfahren gibt. Dieser Teil der Seite ist Image-fördernd, denn hier wird in das Vertrauen in die Marke Nivea investiert, indem über Forschungsverfahren aufgeklärt wird. Auch hier erfährt der Nutzer zwar vieles, das im direkten Bezug zu der Marke steht, aber er erhält auch zusätzliche Informationen.

 

 

 

Content Marketing in den sozialen Netzwerken

Die Facebook-Seite der Techniker Krankenkasse bietet ihren Fans viele interessante Themen rund um Gesundheit.

Die Facebook-Seite der Techniker Krankenkasse bietet ihren Fans viele interessante Themen rund um Gesundheit.

Eine besondere Bedeutung erhält Content Marketing allerdings in den sozialen Netzwerken, denn hier steht das Unternehmen im direkten Kontakt mit seinen Kunden und Fans. Hier geht es in erster Linie darum, eine Beziehung aufzubauen und nicht um den reinen Verkauf. In den sozialen Netzwerken nutzt man hauptsächlich Inhalte, die zwar eine Verbindung zur eigenen Marke, zum eigenen Produkt haben, aber nicht unbedingt zusammen hängen. Ab und zu kann ein Hinweis auf die eigenen Produkte oder das Unternehmen gemacht werden, aber der Großteil der Inhalte sind Mehrwerte und ergänzen das Informationsangebot.

Als Beispiel kann ich die Facebook-Seite der Techniker-Krankenkasse empfehlen. Sie schafft viele Mehrwerte für die Fans: Informationen zur Gesundheit, Forschung, Gesetzesänderungen, Veranstaltungen und vieles mehr….

Kennen Sie auch gute Beispiele für Content Marketing? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar unter dem Artikel!

 


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