NEUES AUS DEM SOCIAL MEDIA BLOG

Content-Planung leicht gemacht (Start in den sozialen Netzwerken Teil 4)

3. September 2014

Dajana Hoffmann | Social Media Expertin aus Berlin

Dajana Hoffmann

Social Media Expertin &
BAFA- / INQA-zertifizierte Beraterin aus Berlin

Hallo, ich bin Dajana und habe meine Faszination für Social Media schon 2014 zum Beruf gemacht. Seitdem begleite ich Unternehmen, Verbände und Organisationen dabei, ihre eigene „Sprache“ zu finden und das richtige Format alltagstauglich zu nutzen. In meinem Blog schreibe ich über aktuelle Entwicklungen und Trends aus der Social Media Welt.

Nachdem in der ersten Folge die Bedeutung von Social Media beleuchtet, in der zweiten Folge das beste Netzwerk ausgesucht und im dritten Teil die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Social Media Präsenzen aufgezeigt wurden, möchte ich im vierten Teil der Frage nach den Inhalten nachgehen. Denn erst einmal scheint es kein Problem zu sein, Themen zu finden. Wenn man dann allerdings ganz konkret posten soll, fällt einem meistens nichts oder nichts Passendes ein.

Welche Inhalte eignen sich für die Kommunikation auf meinem Sozialen Profil?

Zu Beginn steht immer die Strategie: Was will ich meinen Fans sagen? Was wollen meine Fans hören? Womit geschäftigen sich meine Fans? Wenn noch keine Seite existiert, dann kann man das „Fan“ durch Kunden ersetzen und findet sicher ebenfalls ein paar Ansätze.

Hat man ein Ziel vor Augen, kann man sich nun auf die Suche nach konkreten Inhalten machen. In manchen Fällen ist es naheliegend, auf Fachthemen zurückzugreifen. An anderen Stellen ist es vielleicht auch mal sinnvoll, ein persönliches Statement zu posten. Vielleicht greift man ein Thema auf, das gerade spannend diskutiert wird. Oder man veröffentlicht ein paar Hinweise zu den kommenden Events wie z.B. Workshops, Messen oder Vorträgen. Natürlich ist es vollkommen legitim und sicherlich dem einen oder anderen Unternehmen äußerst hilfreich, wenn es über seine Produkte postet.

Der Redaktionsplan hilft den Überblick zu behalten.

Hat man nun ein buntes Sammelsurium an Themen gefunden, empfiehlt es sich, einen Redaktionsplan zu erstellen. Hier werden nicht nur die einzelnen Themen aufgelistet, es wird zusätzlich erfasst, wer Autor sein soll, Erscheinungstermin und die Plattformen, über die der Post verbreitet werden soll.

So behält man immer den Überblick über die einzelnen Themen und kann auch schnell mal ein Reserve-Thema aus der Tasche zaubern, falls ein Beitrag mal nicht umzusetzen ist. Das Unternehmen muss für sich herausfinden, in welchen Intervallen es seinen Redaktionsplan pflegt oder überarbeitet. Denn auch aktuelle Themen können durchaus schnell mal berücksichtigt werden, dafür verschieben sich andere dann nach hinten.

Vorsicht bei fremdem Bildmaterial!

Ein Post funktioniert dann am besten, wenn der Nutzer visuell angesprochen wird. Das heißt aber nicht, dass man Fotos von kleinen niedlichen Kätzchen oder Kindern nutzen sollte, aber ein interessantes Bild zum Text macht Sinn. Wenn bereits Bildmaterial vorhanden ist, kann man es gerne nutzen – auch ohne Copyrightvermerk. Bei fremdem Bildmaterial (dazu gehören auch Grafiken) muss man etwas vorsichtiger sein. Nicht jedes Bild, das im Netz heruntergeladen werden kann, darf einfach so genutzt werden. Am besten ist es immer, den Urheber zu kontaktieren. Beliebt sind auch Materialien der Creative Commons, einem Lizenzmodell, das die kostenfreie Nutzung von Urhebergeschützen Materialien möglich macht. Hierbei gilt es unbedingt zu beachten, dass einige Materialien nicht zu kommerziellen Zwecken genutzt werden dürfen. Wird Bildmaterial von Bild-Agenturen verwendet, geht man einen Vertrag mit der Agentur ein, in dem die Nutzung in sozialen Medien unbedingt eingeschlossen sein muss.

Wer rastet, der rostet!

Wer sich nun frisch und frei ans Werk gemacht hat, wird schnell feststellen, dass die Beiträge unterschiedlich gut bei den Fans ankommen. Das ist leider immer so und zum Glück bei jeder Seite gleich. Doch anhand des Themenplans und der Statistik, die dem Seitenbetreiber zur Verfügung stehen, kann man Rückschlüsse auf die Leser nehmen. Eine hohe Interaktionsrate ist immer ein sehr gutes Zeichen. Dem Erfolg auf den Versen folgt die Frage nach dem „Warum?“. Warum hat der Beitrag so großen Anklang gefunden? Oder warum möglicherweise nicht? Wer sich in regelmäßigen Abständen mit seiner Statistik auseinander setzt, wird seine Leser/Fans/Kunden immer besser kennen lernen und kann besser mit ihnen kommunizieren. Nach der Analyse der Statistik kommt dann wieder die Themenfindung, ihr schließt sich das Befüllen des Redaktionsplans an und nach dem Posten kommt die erneute Analyse.

Schon daran sieht man, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und es ein immerwährender Prozess sein wird, eine erfolgreiche soziale Präsenz zu pflegen.

Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: Die Erstellung der Seite auf Facebook und Co. In meiner fünften und letzten Folge zum Thema Social Media: 5 Fragen und Antworten zum Start in den Sozialen Netzwerken gebe ich Tipps zu den wichtigsten Bestandteilen in einem sozialen Profil.

 


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