Sie wollen erfolgreich mit Social Media sein? Sie finden dabei aber keinen richtigen Anfang? Ja, es gibt die Naturtalente, die einfach drauf los posten und damit erfolgreich sind. Und ja, wenn Sie schon sehr strategisch denken, dann ist dieser Beitrag für Sie eher leichte Lektüre. Wenn Sie sich aber ein wenig Unterstützung wünschen, dann lesen Sie hier, was Sie tun müssen, um eine erfolgreiche Social Media-Strategie zu erstellen.

Warum Social Media immer wichtiger wird

Auch Ihre Kunden sind immer mehr online unterwegs, durchsuchen das Internet, unterhalten sich in den sozialen Netzwerken und empfehlen sich gegenseitig! Von fast 6 Stunden, die sie im Netz verbringen, surfen sie 50% mobil und sind etwa 2 Stunden im Social Web!

Das Smartphone ermöglicht uns allen, jederzeit online zu gehen. Es wird zur Freizeitbeschäftigung, zum Lückenfüller, zum Ausgleich und vielem mehr. Zusätzlich sind die sozialen Medien mittlerweile kein Club der Jugendlichen mehr – sie haben sich in unserem Alltag etabliert. Und das bedeutet, dass Sie fast jeden dort erreichen können. Diese Chance sollten Sie nutzen!

Die zentrale Frage

Bevor Sie sich genau mit Ihrer Social Media-Strategie beschäftigen, sollten Sie sich überlegen, wie Menschen überhaupt zu Kunden werden. Da wir heute in einer unglaublichen Konkurrenz zueinander arbeiten, kann jeder Kunde Ihr Produkt auch bei einem anderen Dienstleister oder Unternehmen beziehen. Wenn der Kunde es aber bei Ihnen bezieht, liegt es in der Regel daran, dass der Kunde darauf vertraut, dass Ihr Produkt sein Problem löst. Dieses Vertrauen hat er aber nicht von Anfang an. Sie müssen es sich „erarbeiten“. Deswegen steht zu Beginn Ihrer Überlegungen immer die Frage:

Was braucht mein Kunde, um Vertrauen zu mir aufzubauen?

Erst wenn Sie diesen Perspektivwechsel anwenden können, sind Sie bereit für Ihre Social Media-Strategie! 🙂

Die erste Stufe: Positionierung

Wer könnte besser wissen, was Sie und Ihr Unternehmen zu bieten haben, wenn nicht Sie selbst? Deswegen sollten Sie sich in einem ersten Schritt genau darüber Gedanken machen! Was genau ist Ihr Produkt? Wie stehen Sie im Vergleich zum Wettbewerb mit Ihrem Unternehmen? Was ist Ihre Spezialität? Worin unterscheiden Sie sich am deutlichsten von anderen in Ihrer Branche.

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Mein Tipp für Sie: Suchen Sie eine Unterstützung! Fragen Sie jemandem, dem Sie selbst vertrauen und der Sie beruflich kennt, ob er oder sie Lust auf ein gemeinsames Brainstorming mit Ihnen hat. So erhälten Sie nicht nur Ihren Blick auf die Dinge, sondern auch den eines „Außenstehenden“.

Die zweite Stufe: Ihr Kunden-Avatar

Es ist wirklich erstaunlich, wie wenige Unternehmer mit einen richtigen Kundenavatar arbeiten. Ein Kundenavatar ist eine fiktive Person, die alle Eigenschaften hat, die Ihr perfekter Kunde haben soll. Diese Eigenschaften können privat, demografisch, beruflich und finanziell ausgestaltet werden. Sie beinhalten auch Interessen und Probleme.

Mit diesem Kunden-Avatar können Sie nun Ihre Produkte gestalten, Ihre Kommunikation ausrichten und natürlich auch Social Media betreiben. Schauen Sie sich Ihren Kundenavatar genau an, überlegen Sie welche seiner Probleme Sie mit Ihren Produkten lösen können.

Mein Tipp für Sie: Besonders plastisch wird Ihr Kundenavatar, wenn er einen Namen und ein Foto erhält.

Die dritte Stufe: Die Auswahl der Plattform(en)

Jetzt, wo Sie wissen, wer Sie selbst sind und wer Ihr Kunden-Avatar ist, kommt ein wichtiger Schritt: Die Auswahl der richtigen Social Media Kanäle. Denn was nutzt es Ihnen, wenn Sie tolle Beiträge schreiben, aber sie niemand liest, weil alle in einem anderen Netzwerk sind?

Schauen Sie sich an, was in Ihrer Branche üblich ist: Wo ist die Konkurrenz vertreten? Wenn Sie sich darüber einen Überblick verschafft haben, wenden Sie sich Ihrem Kunden-Avatar zu. Schauen Sie sich genau an, wo sich Ihr Wunschkunde aufhält, wo er üblicherweise Informationen über Ihre Produkte suchen würde und wo Sie ihn vielleicht auch zusätzlich erreichen können.

Mein Tipp für Sie: Wenn Sie mit Social Media noch nicht so vertraut sind, sollten Sie sich nicht zu viele Netzwerke auf einmal auswählen. Lieber erst in einem Netzwerk Fuß fassen und dann im zweiten Schritt im nächsten Netzwerk starten.

Die vierte Stufe: Ihre Social Media-Ziele

Für Sie als Unternehmer ist dieser Abschnitt ein ganz besonderer: Sie wollen mit der Nutzung von Social Media ja vor allem eines erreichen – nämlich ein Mehr an Kunden. Das bedeutet, dass Sie auch Ziele definieren müssen. Idealerweise sehen Sie Ihre Social Media Ziele nicht von den Unternehmenszielen losgelöst. Überlegen Sie, welche Ziele durch Ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken unterstützt werden und legen Sie sie fest. Dann bilden Sie Social Media-Ziele, die sich daraus ergeben. Die können sehr unterschiedlich aussehen: Reichweite, Interaktion oder auch Fans können Kennzahlen dafür sein. Auch bei den Social Media-Zielen sollten Sie bedenken, dass sie sehr individuell sind und daher sollte jedes Ziel genau überlegt sein.

Mein Tipp für Sie: Gestalten Sie Ihre Ziele nach der SMART-Formel (S – spezifisch, M – messbar, A – attraktiv, R – realistisch, T – terminiert)!

Die fünfte Stufe: Die Content- oder Redaktionsplanung

Spätestens hier können Sie von Ihren 4 Stufen vorher profitieren. Denn jetzt geht es um die konkreten Maßnahmen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob Sie lieber nur mit Content-Listen oder mit einem konkreten Redaktionsplan arbeiten wollen. Hier geht es jetzt darum, WIE Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Je konkreter Sie bei der Contentplanung werden, desto leichter wird Ihnen die Umsetzung in den sozialen Netzwerken fallen.

Wichtig hierbei ist aber nicht nur mit welchen Inhalten Sie Ihre Zielgruppe überzeugen, sondern auch wie Sie Ihre Inhalte aufbereiten. Denken Sie daran, dass es unterschiedliche Formate gibt, die Sie nutzen können: Aktuell sollten Sie sich besonders Gedanken darüber machen, wie Sie Videos einplanen können, weil sie gerade sehr viel Reichweite generieren.

Mein Tipp für Sie: Ideen für Inhalte bekommen Sie zum Beispiel hier in meiner Liste „33 Content-Ideen“ oder auch im Kleinen Kalender. Natürlich können Sie sich auch beim Wettbewerb oder Branchenportalen inspirieren lassen!

 


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