Wollen Sie für Ihr Unternehmen Social Media machen und wissen nicht, wie Sie damit anfangen sollen?

Ich besuchte gestern ein Netzwerktreffen für Unternehmerinnen, auf dem gerade zum Thema Social Media eine Expertenrunde veranstaltet wurde. Die Teilnehmerinnen waren aus völlig unterschiedlichen Branchen und interessierten sich aber brennend für das Thema. Manche befassten sich völlig neu mit Social Media und andere hatten schon erste Erfahrungen gesammelt. Insgesamt fragten sich alle: Social Media – Wie geht das eigentlich?

Im folgenden stelle ich einige der Fragen zusammen, die ich zu einem Start in den sozialen Netzwerken relevant finde.

1.) Muss ich eigentlich in allen sozialen Netzwerken aktiv sein? Das kann ich doch alleine aus Zeitgründen gar nicht schaffen!

NEIN! Man sollte sich das soziale Netzwerk suchen, das zu dem Unternehmen oder der Person am besten passt. Jedes Netzwerk hat seine eigene „Sprache“: Während man sich bei Twitter in nur 280 Zeichen ausdrücken darf, können auf Instagram ausschließlich Bilder geteilt werden. Wer sich also gerne und gut mit (Handy-)Fotos ausdrücken kann, wird auf Instagram deutlich höhere Erfolgschancen haben als auf Twitter, wo es wichtig ist, Inhalte kurz und knackig zu formulieren. Fühlt man sich in mehren Netzwerken zu Hause, sollte man darauf achten, nicht zu viel Zeit investieren zu müssen: Lieber einen Kanal weniger bedienen, dafür den anderen aber richtig nutzen und seinen Kunden Mehrwerte bieten.

 

2.) Wie oft muss ich denn posten?

Bei Facebook geht man aktuell davon aus, dass lediglich 10% der Posts wirklich bei den Fans ankommen. Bei Twitter erscheinen die Tweets sekundenaktuell und sind sehr schnell verschwunden. Bei anderen sozialen Netzwerken funktioniert es ähnlich, alles Nachrichten landen in einem Newsfeed und sind früher oder später verschwunden. Wer also möchte, dass die Posts möglichst viele Fans erreichen, sollte immer wieder neue Posts erstellen und damit die Chance auf eine bessere Sichtbarkeit erhöhen! Hat man gute Inhalte, kann man sie aufgrund ihrer Halbwertszeit gerne, in einem neuen Kleid verpackt, erneut posten 😉 (So spart man ein wenig Zeit in der Erstellung neuer Inhalte und erreicht damit sicher den einen oder anderen. Allerdings sollte schon ein wenig Zeit vergangen sein.)

3.) Woher bekomme ich denn so viele Inhalte?

Schön ist es, wenn man ein Blog hat, auf dem man eigene Inhalte erstellt und diese dann in die sozialen Netzwerke teilt. Dass man nun aber nicht Blogbeiträge am laufenden Band produzieren kann, ist vermutlich jedem klar. Es kommt auch nicht so gut bei den Nutzern von sozialen Netzwerken an, wenn man nur die eigenen Inhalte publiziert. Das bedeutet also, dass man sowohl eigene Inhalte als auch fremde Inhalte teilt. Damit zeigt man, dass man selbst „sozial“ agiert, die Meinung und Arbeit anderer wertschätzt. Vor allem aber unterhält man seine Fans, gibt ihnen wichtige oder interessante Informationen und bringt sie auch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln.

4.) Was sind überhaupt GUTE Inhalte?

Mhm… Die Antwort ist schwer und leicht zugleich. Gute Inhalte unterhalten, informieren und sind vor allem relevant für die Fans. Einige Zeit wurde für Facebook empfohlen, viele Fotos zu nutzen, mittlerweile können auch Links gute Ergebnisse bringen. Beim Posten sollte man sich immer an seinen Kunden orientieren: Was ist für meine Kunden interessant? Worüber wollen sie sich informieren? Wo liegen ihre Interessen (auch außerhalb meiner Produktwelt!)? Was amüsiert meine Kunden? Hat man so Inhalte gefunden, sollte man nicht vergessen, das richtige Aufmacherbild zu suchen. Posts, die ein ansprechendes Foto als Aufhänger nutzen, werden deutlich häufiger geliked und kommentiert. Zuletzt sollte man nie vergessen, dass die Fans und Follower Menschen sind, mit denen man sich unterhalten kann. Fragt sie, versucht sie zum liken und kommentieren zu bringen – kommt mit ihnen ins Gespräch. Manchmal genügt es, eine offene Frage zu stellen, wie zum Beispiel: „Wie findet ihr das?“ oder „Wie hättet ihr gehandelt?“ oder ganz einfach „Wie war euer Wochenende?“

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5.) Ich bin doch noch Anfänger und kann das doch noch gar nicht!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Auch Mark Zuckerberg hat einmal klein angefangen. Deswegen: Man fängt am besten einfach an, auch wenn man noch nicht alles weiß und kann. Für jede Branche und jedes Netzwerk gibt es besonders gute Beispiele, von denen man lernen kann. Man kann seine Fragen auch den Suchmaschinen stellen und erhält viele relevante Informationen, die weiterhelfen.

Wichtig ist, dass man sich auch rechtlich informiert und auf dem Laufenden hält. Da gibt es zum einen das Urheberrecht, das Wettbewerbsrecht und dann noch die AGBs der einzelnen Netzwerke. Auch in diesem Bereich gibt es einige Blogs, Facebook-Gruppen und nicht zuletzt Experten, an die man sich wenden kann.

Laufen Sie los!

Social Media ist nicht so schwer wie alle denken. Wichtig ist, dass man es nicht als Werbekanal versteht, sondern als Kommunikationskanal, das bedeutet, dass Sie mit Ihren Kunden und Fans in Kontakt treten, dass Sie sich mit Ihnen unterhalten und erfahren, was wichtig für sie ist. Dann können Sie sich auch besser auf Ihre Kunden konzentrieren und Ihre Produkte und Services direkt am Kundennutzen ausrichten.

Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit Social Media gemacht? Haben Sie vielleicht noch einen Tipp, den Sie hier vermissen? Oder haben Sie vielleicht eine Frage? Kommentieren Sie einfach diesen Artikel oder schreiben Sie mich an!

 


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