Wer im Social Web erfolgreich sein möchte, braucht neben einer guten Idee auch ein gutes inhaltliches Konzept. Denn das Ziel ist die weiteste Verbreitung der eigenen Inhalte und eine hohe Beteiligung der Leser, Fans und Follower.

Das Problem:

Doch woher bekommt man seine Inhalte und verhindert ein sporadisches „Befüllen“? Wie verhindert man Lücken und Leerräume?

Die Lösung: Der Redaktionsplan

Auch wenn wir uns mit den neuen Medien tagtäglich beschäftigen, gibt es ein paar offline-Instrumente, die auch im Social Web zum Erfolg führen. So ein Instrument ist der der Redaktionsplan. Er bietet den Rahmen für die Inhalte und ermöglicht das kontinuierliche Befüllen neuer Inhalte. Mithilfe eines Redaktionsplans können auch Texte vorbereitet werden, sodass man sich einen Vorrat an interessanten Themen anlegen kann. Das ist besonders interessant, wenn man in Urlaub geht oder wenn einen eine dicke Erkältung vom Schreiben abhält.

Wie wird der Redaktionsplan erstellt?

Redaktionspläne können für einen beliebigen Zeitraum erstellt werden. Es empfiehlt sich mit einem Jahresplan zu beginnen und sich dann das Jahr in kleinere Abschnitte aufzuteilen.
In den Jahresplan trägt man zum Beispiel die Feiertage ein, vielleicht auch die Jahreszeiten. Manchmal erhält man auch Inspiration, wenn man sich die „Welttage“ anschaut. Bei Wikipedia kann man sich eine schöne Übersicht über die Gedenk-und Aktionstage anschauen. Sicher gibt es noch andere Quellen, die man nutzen kann.

Nach diesen allgemeinen Terminen trägt man nun die spezifischen Termine ein: Messen, Feste, Aktionen, angekündigte oder wiederkehrende Studien, die im direkten Zusammenhang mit dem eigenen Thema stehen.

Nun ist das Grundgerüst erstellt. Bis hierhin ist es relativ einfach, jetzt kommt der schwierigere Teil: jetzt muss man selbst Ideen entwickeln.Hierbei hilft ein Blick zur Konkurrenz. Was dort gut funktioniert hat, kann in verbesserter Form sicher auch für die eigenen Zwecke genutzt werden. Doch Vorsicht: im eigenen Interesse sollte man weder Texte noch Ideen komplett übernehmen, da unter Umständen Urheberrechte verletzt werden oder die eigenen Leser das Plagiat erkennen könnten.

Zuletzt fügt man seine ureigenen Ideen in den Plan. Mittlerweile müssten nun schon einige Themen zusammen gekommen sein und das Meisterwerk ist vorerst fertig.

Ohne Fleiß kein Preis!

Nachdem das Gros der Themen nun steht, kommt die Ausarbeitung. Hier unterteilt man sich seinen Plan wieder in kürzere Zeitabschnitte und arbeitet die einzelnen Beiträge nun anhand von den eigenen Vorgaben (wie zum Beispiel 2 Blogeinträge pro Woche) weiter aus. Natürlich kann es hier auch noch Lücken geben, die man aber auch mit aktuellen Themen besetzen kann.

Never Ending Story

Ein guter Redaktionsplan ist niemals vollkommen fertig. Er ist lediglich ein Hilfsmittel in einem langen und flexiblen Prozess der Erstellung von Inhalten. Er kann sich ständig ändern, die Themen können ausgetauscht werden, manche fallen vielleicht unter den Tisch… Er ist so lebendig, wie die Menschen, die an ihm arbeiten. Deswegen sollte man sich seinen Redaktionsplan auch gerne immer wieder anschauen und überprüfen, ob die Themen darin überhaupt noch aktuell sind. Vielleicht versteckt sich ja auch irgendwo noch ein spannendes Thema in der zurückliegenden Zeit, das damals aber nicht verwendet wurde. Ein Blick in die alten Redaktionspläne kann auch äußerst hilfreich sein, wenn man vielleicht Themen wieder aufnimmt, die großen Anklang gefunden haben.

Wer es alleine nicht schafft, sich zu motivieren, einen so „riesigen“ Plan zu erstellen, der kann auch zusammen mit Freunden brainstormen. Beim Klönen hat man meist eh‘ die besten Einfälle.

Auf geht’s zum fröhlichen Planen!

 


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