Wehende Fahnen heissen die Besucher der Spielwarenmesse 2013 am Eingang Ost willkommen.

Für die Spielzeugbranche ist es DAS Event im Jahr, auf das alle mit voller Kraft und Enthusiasmus hinarbeiten. Auf dieser Messe werden die Neuheiten dem Fachpublikum vorgestellt, alles muss passen und nach Möglichkeit bitte keine Dummys präsentieren, sondern funktionale Dummys aus der startenden Serienproduktion. Es geht um Innovation, den Überraschungsknall beim Einzelhandel, und das beste Spielzeug des Jahres beim Toy Award! Wer hier mit seinem Produkt überzeugen kann, wird es leichter in den Handel schaffen, denn die Regalfläche ist begrenzt und dementsprechend hart umkämpft.

Die erste Spielwarenmesse wurde 1950 eröffnet, nachdem sich Carl Ehmann (Märklin), Ernst Theodor Horn (Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Spielzeugindustrie), Arno Drottboom (Direktor der VEDES), Hans Mangold (GAMA) zusammenschlossen und einer geeigneten Messe zur Präsentation ihrer Produkte zusammenschlossen. Damals stellten gerade mal 351 Aussteller aus und 4.321 Einkäufer kamen, darunter 600 aus dem Ausland.

Auf der mittlerweile internationalen Messe werden dieses Jahr 2750 Aussteller und rund 73 000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Sie präsentieren ihre Produkte in folgenden Kategorien:

  • Modellbau und Hobby
  • Modelleisenbahn und Zubehör
  • Technisches, edukatives Spielzeug, Aktionsspielwaren
  • Puppen und Plüsch, Spiele, Bücher, Lernen & Experimentieren, Multimedia
  • Festartikel, Karneval, Fasching
  • Holzspielwaren und Kunsthandwerk
  • Lifestyle und Trendartikel
  • Schulbedarf, Schreibwaren und kreatives Gestalten
  • Sport, Freizeit und Outdoor
  • Baby- und Kleinkind

Neben der Neuheitenschau zum Beginn der Messe ist die Verleihung des Toy Awards ein riesiges Highlight. Schon die Nominierung ist ein Türöffner in den Handel. Denn eine Jury aus Persönlichkeiten aus der Marktforschung, dem Handel, Sozialpädagogen und anderen Einrichtungen wählen das Spielzeug des Jahres. Dabei stehen neben dem Erfolgpotenzial im Handel, Spielspaß, Originalität, Qualität und Sicherheit sowie die
Verständlichkeit des Produktkonzepts im Vordergrund.

Doch auf der Spielwarenmesse werden nicht nur Spielwaren aus aller Herren Länder präsentiert, sondern auch Lizenzen. Ist ein Produkt erfolgreich, wird die Marke in andere Produktgruppen und Branchen übertragen. BARBIE ist hierfür ein gutes Beispiel, weil jeder es kennt: es gibt die Barbie-Puppe, die Barbie Fashion-Kollektion, Barbie-Federtaschen, Barbie-Fahrräder und noch viele, viele andere Barbie-Produkte, die Mattel (als Markeninhaber) nicht selbst produzieren, sondern eben lizenzieren. Auf der Spielwarenmesse treffen sich die Lizenzgeber- und nehmer, um ihre Geschäftsbeziehungen zu stärken, neue Konditionen oder Verträge auszuhandeln oder um neue Lizenzen anhand des Spielzeugangebotes einzuschätzen.

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Auch für Trendscouts ist die Spielwarenmesse eine große Inspiration, da nicht nur Unternehmen, die den Markt beherrschen, ausstellen, sondern auch Produzenten aus dem asiatischen Raum. Sie zeigen an ihren Ständen oft Produkte, die sich im Niedrigpreissegment befinden, aber innerhalb des kommenden Jahres wie ein Lauffeuer verbreiten werden. Bei der Vielzahl der Exponaten ist es natürlich nicht einfach, den entsprechenden Trend zu erkennen und weiter zu verfolgen.

Insgesamt ist die Spielwarenmesse ein riesiges Spektakel und eine der aufregendsten Messen, die ich kenne. Ein absolutes MUSS für alle, die ich mit Kinder- und Familienprodukten und -bedürfnissen beschäftigen!

 

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