5 Social Media Tools

Wer seine Social Media Kanäle mit Erfolg bespielen möchte, der braucht neben Ideen und Kreativität auch Struktur und Zeit. In meinem heutigen Blogartikel möchte ich dir fünf Social Media Tools vorstellen, die dir bei deinem Social Media Marketing helfen.

Hootsuite – der Social Media Management Allrounder

Wenn du mehrere Social Media Kanäle für dein Unternehmen verwaltest, wirst du früher oder später den Wunsch verspüren, alles zentral an einem Ort zu managen, anstatt dich in jedem Netzwerk jeweils anzumelden. Das Unternehmen Hootsuite mit Sitz in Vancouver mit seinem gleichnamigen Social Media Management Tool könnte hier genau das Richtige für dich sein. In der Basisversion ist es sogar kostenlos und du kannst bis zu drei Social Media Profile anlegen. Ideal zum Testen und auch gerade für kleinere Unternehmen empfehlenswert, die ein kleineres Social Media Budget haben. Sollte der Funktionsumfang nicht ausreichen, kannst du für knapp 10 Euro im Monat den Pro-Tarif abschließen und einen größeren Leistungsumfang nutzen.

Canva für gute Social Media Grafiken

Die Social Media Welt lebt von Bildern und Grafiken. Wenn du viel Zeit und Mühe in deine Blogartikel steckst, dann solltest du dir auch die Zeit nehmen, nach passenden Bildern zu suchen. Der Mensch ist visuell veranlagt. Oder auch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Neben Bildern für deine Blogbeiträge benötigst du aber eventuell auch einmal eine Infografik, um den Inhalt des Artikels optisch aufzubereiten. Oder du postest auf deiner Instagram- oder Facebook-Seite einmal in der Woche einen Spruch / eine Idee / ein Zitat. All dies kannst du zum Beispiel mit dem kostenlosen Grafikprogramm Canva realisieren. Hier kannst du entweder eigene Fotos hochladen, Bilder von Canva direkt nutzen (die meisten kosten einen Dollar) oder du greifst auf eine der vielen Bilddatenbanken zurück, die es gibt. Sandra Holze hat eine umfangreiche Liste von Bildatendatenbanken zusammengestellt.

Bitly zum Links verkürzen

Mit deinem Social Media Einsatz verfolgst du bestimmte Ziele. Deshalb ist es auch wichtig zu erfahren, wie oft bestimmte Links angeklickt wurden. Du möchtest vielleicht genau überprüfen, ob dein Facebook-Post, dein Tweet oder die Verlinkung in deinem Newsletter zum Besuch der verlinkten Seite geführt hat? Nutze hierfür z.B. den Linkshortener Bit.ly. Du kannst dich entweder über dein Facebook-, dein Twitter-Profil oder über deine E-Mail-Adresse anmelden. Die Nutzung ist intuitiv. Kopiere den Link, den du tracken möchtest und füge ihn in das dafür vorgesehene Feld ein. Bei bit.ly hast du außerdem die Möglichkeit, den Link zu „customizen“, so dass er nicht kryptisch sondern leicht merkbar ist. Diese Shortlinks bieten sich auch wunderbar für Instagram an.

Wenn du mit Hootsuite arbeitest und nicht noch einen Dienst nutzen möchtest, kannst du auch Hootsuite nutzen zum Verkürzen deiner Links.

Feedly für frischen Content für deine Social Media Kanäle

Die wenigsten Unternehmen haben so viel Zeit und Geld all ihren Content selbst zu produzieren. Eine Prämisse der sozialen Medien ist auch, dass man für die Zielgruppe interessante Inhalte teilt, auch wenn sie nicht von einem selbst stammen (Sharing is caring). Du wirst also immer auf der Suche nach neuem Content sein, den du über deine Social Media Kanäle streuen möchtest. Der Feedreader Feedly kann hier eine gute Hilfe sein.

Abonniere für deine Zielgruppe interessante Blogs von Branchenexperten, Magazinen, Unternehmen aus deiner Branche und mache es dir zur Routine einmal täglich oder zwei Mal wöchentlich bei Feedly zu schauen, welche neuen Artikel veröffentlicht wurden. Diese kannst du dann in deinem Redaktionsplan für die nächsten Wochen einplanen.

Willst du mehr erfahren? Abonniere die Social Media News mit Tipps und Trick für Facebook & Co! 

Ein Tipp: Feedly kann man auch gut nutzen, um die Mitbewerber im Auge zu behalten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich hier einen Account anzulegen (Googleplus, Facebook, usw.) Über die Suche kannst du nach Blogs suchen oder auch direkt den Feed eines Blogs eingeben. Interessante Blogs kannst du dann in deinem persönlichen Feedly hinzufügen und auch in Listen sortieren. Ich empfehle dir, auch die App auf deinem Smartphone oder deinem Tablet zu installieren. So kannst du die Zeit unterwegs sinnvoll nutzen und in deinem Feedreader lesen.

Nuzzel – ein weiteres Tool für Content Curation

Eine weitere Möglichkeit neue Inhalte zu kuratieren, bietet der Dienst Nuzzel an. Hierfür ist es allerdings erforderlich, dass du selbst einen Twitter-Account hast (oder dein Kunde oder dein Unternehmen) und dort auch über eine gewisse Anzahl an Twitter-Followern verfügst. Es müssen nicht Tausende aber zumindest ein paar hundert Follower sein. Warum? Die Beiträge, die dir Nuzzel jeden Tag einmal per Mail zuschickt, ergeben sich aus den Tweets deiner Community und deren Followern. Wenn du also nur wenige Follower hast, werden die Empfehlungen auch entsprechend dürftig ausfallen.

Fazit

Es gibt unzählige Social Media Tools, die du ausprobieren und für dein Social Media Marketing nutzen kannst. In diesem Artikel habe ich dir fünf Tools vorgestellt, die ich selbst auch im Einsatz habe. Das heißt nicht, dass diese auch zu dir und deiner Arbeit und deinen Bedürfnissen passen. Das Online-Magazin Zielbar hat im vergangenen Jahr zu einer #Toolparade aufgerufen und hat seine Community gebeten zu berichten, mit welchen Social Media Tools sie arbeitet. Herausgekommen ist eine Liste von 224 verschiedenen Tools. Vielleicht klickst du dich einfach einmal durch die Liste und findest noch das ein oder andere Werkzeug, das dir die Arbeit mit Social Media erleichtern kann.

Du hast Fragen zu einem der oben genannten Social Media Tools oder möchtest mir von deinem Lieblings-Tool berichten? Dann freue ich mich über deinen Kommentar.

Über die Autorin

Juliane Benad

Juliane Benad

Juliane Benad ist internationale Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing und Social Media Managerin in einem Frankfurter Fachverlag. Sie bloggt auf die-maintalerin.de über Social Media Themen und ist Gründerin der Social Media Sprechstunde für Vereine und NGOs in Maintal. Außerdem schreibt sie regelmäßig für das Online-Magazin digital-media-manager.com

Facebook, Twitter, Xing

 

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8 Comments

  • 5. Oktober 2016 Antworten
    Kevin Fiedler

    Hallo,

    bitly und Feedly sind echt unersätzlich geworden für mich. Ich nutze sie täglich und kann sie ebenfalls nur sehr empfehlen.

    Als Alternative zu Canva kann ich auch Adobe Spark empfehlen. Ebenfalls kostenlos und einfach zu bedienen. Eine Alternative zu HootSuit wäre noch Buffer. Finde ich auch ganz nett und einfach zu bedienen.

    LG,
    Kevin

    • 5. Oktober 2016 Antworten
      Juliane Benad

      Hallo Kevin,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Empfehlungen. Buffer habe ich selbst auch schon getestet und bin dann doch irgendwie bei Hootsuite hängen geblieben. Adobe Spark kannte ich noch gar nicht. Das werde ich mir einmal genauer anschauen. Vielleicht ist es ja eine gute Alternative.

      Viele Grüße
      Juliane

  • 8. November 2016 Antworten
    Sven

    Danke, für die Vorstellung dieser sehr brauchbaren Tools.

    • 11. November 2016 Antworten
      Dajana Hoffmann

      Hallo Sven, freut mich, wenn dir die Liste im Social Media Alltag hilft 🙂

  • 1. Dezember 2016 Antworten
    Bernd Schmitt

    Canva ist gut, hab ich jetzt auch entdeckt, und Hootsuite wiederentdeckt. Ohne Social Media geht es heute einfach nicht…

  • 12. Januar 2017 Antworten
    Vera

    Hallo Juliane,

    danke für die tolle Liste! Feedly und Nuzzel werde ich mir auf jeden Fall anschauen! Beide Tools klingen sehr hilfreich. Vor allem im deutschsprachigen Raum finde ich es immer schwer abwechslungsreiche Inhalte zum Kuratieren zu finden. Ich habe noch eine Alternative zu Hootsuit für dich! Das WordPress Plugin Blog2Social ist super für’s seeden von Blogbeiträgen. Damit kann man direkt aus dem Backend automatisiert auf den Netzwerken posten und die Posts auch entsprechend individualisieren. Besonders für Instagram find ich das praktisch, da damit das lästige Hin- und Herschieben der Beitragsbilder ein Ende hat 🙂

    Liebe Grüße,
    Vera

    • 13. Januar 2017 Antworten
      Juliane Benad

      Hallo Vera,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Feedback. Danke auch für deinen Tipp. Mit Blog2Social stand ich sogar schon in Kontakt, habe es bisher aber immer noch nicht geschafft, das Tool zu testen. Vielleicht jetzt der Anstoß, es endlich einmal zu tun.

      Viele Grüße
      Juliane

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