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Sie haben einen Blog und sind auf der Suche nach Ihren Lesern? Das ist ein bekanntes Problem, denn mittlerweile gibt es so viele Blogs über fast alle Themen. Da ist es nicht verwunderlich, dass man sich seine Leser „erarbeiten“ muss. Neben den üblichen Hilfsmitteln wie Facebook, Instagram und Co gibt es ein kleines, aber feines Instrument, um sich und seinen Blog ein wenig bekannter zu machen: Der Gastbeitrag.

Was sind Gastbeiträge?

Gastbeiträge sind Blogbeiträge in einem fremden Blog, der nicht unbedingt von einem Blogger geschrieben werden muss. Für Blogger ist es allerdings besonders sinnvoll, weil sie dann ihren eigenen Blog bei einer anderen Zielgruppe indirekt bewerben können. Inhaltlich orientiert sich der Gastbeitrag am Autor, denn er soll ja in diesem Fall seine Expertise darstellen, die auch auf dem eigenen Blog zu finden ist. In jedem Gastbeitrag sollte der Autor entweder im Blogbeitrag selbst oder unter dem Blogbeitrag vorgestellt werden, damit sowohl die Leser des fremden Blogs wissen, wer da schreibt, als auch der Gastautor seine kleine persönliche Werbefläche erhält.

Für den Fremden Blog bedeuten Beiträge von Gastautoren eine angenehme Erweiterung der eigenen Themen, ein reichhaltigeres Angebot für die Leser und vielleicht sogar ein paar neue Leser, die der Gastautor mitbringt.

Was sind die Vorteile bei Gastbeiträgen?

  • Gastbeiträge sind die perfekten Werbeflächen für einen Blogger. Hier kann der Blogger zeigen, was ihn und sein Blog ausmacht, welche Themen besonders relevant sind und in welcher Art er seine Blogbeiträge schreibt.
  • Die Zielgruppe des fremden Blogs kann für das eigene Blog erschlossen werden. Jedes Blog hat seine eigenen Leser. Wenn man diese Leser mit seinem Gastbeitrag begeistert, werden sie auch zu Lesern deines Blogs oder empfehlen dein Blog weiter. Sie gewinnen also weitere Leser und bauen so Ihre Reichweite aus.
  • Mit Gastbeiträgen in anderen Blogs generiert man auf angenehme Weise wertvolle Backlinks, die wiederum eine gute Referenz für das eigene Blog sind.

Was muss man bei Gastbeiträgen beachten?

So schön sich das alles anhört, so gut muss es vorbereitet sein. Denn wer sein Blog durch Gastbeiträge bekannt machen möchte, muss sich genau überlegen, wie er es angeht.

  1. Wer sind meine Leser? Jedes Blog hat seine Zielgruppe. Bevor ich nun neue Leser für mein Blog begeistern möchte, muss ich wissen, wer denn bisher mein Blog liest und wer es in Zukunft lesen soll. Ich brauche also eine Idee davon, wen ich mit meinem Gastbeitrag erreichen möchte.
  2. Welche Blogs sind für mich eigentlich interessant? Welche Blogs passen thematisch zu meinem eigenen Blog? Welche Blogs haben eine Zielgruppe, für die mein Blog interessant sein könnte? Gerade dieser Punkt ist wichtig: Denn Sie wollen ja sowohl einen Mehrwert für das fremde Blog liefern, als auch Ihre eigene Expertise darstellen und so für Ihr Blog Leser werben.
  3. Jeder Gastbeitrag beginnt mit einer Anfrage! Schreiben Sie die Betreiber der ausgewählten Blogs an und fragen Sie, ob überhaupt Interesse an einem Gastbeitrag besteht. Besprechen Sie die Einzelheiten, überprüfen Sie nochmals die Zielgruppen, besprechen Sie, welche Themen Ihres Blogs für die Zielgruppe des Gastbeitrages sinnvoll oder interessant sein könnten.
  4. Welche Inhalte sollten im Beitrag genutzt werden? Auch hier ist es wichtig, dass Sie sich ein Thema aussuchen, das mit den Kernthemen Ihres eigenen Blogs übereinstimmt. Denn nur so können Sie zeigen, wofür Ihr Blog steht!
  5. Bitte keinen gedoppelten Content! Auch bei Gastbeiträgen gibt es eine eiserne Regel: Bitte doppeln Sie keine Inhalte! Schreiben Sie einen neuen, qualitativ hochwertigen Blogbeitrag zu einem Ihrer Kernthemen. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite und schreiben Sie maßgeschneidert für die Zielgruppe Ihres Gastgebers.
  6. Besprechen Sie ein Freigabe-Prozedere: Im Idealfall schreiben Sie einen super Gastbeitrag und alles geht glatt, doch wir wissen alle: Der Idealfall ist selten. Deswegen sollten Sie mit dem Blogbetreiber besprechen, wie ein Freigabe-Prozedere aussehen könnte, schicken Sie ihm Ihren Text vorab und fragen Sie ihn nach seiner Meinung. In Kooperation werden Sie bessere Beiträge schreiben und einen echten Mehrwert für Ihren Gastgeber und seine Leser erarbeiten. Und dieses Qualitätsmerkmal wird auf Sie zurückfallen und Ihnen einen guten Ruf als Gastautor bescheren.
  7. Sharing ist Caring! Auch bei Ihren Gastbeiträgen gilt diese Regel! Besprechen Sie den Veröffentlichungstermin und teilen Sie Ihren Gastbeitrag in Ihr eigenes Netzwerk. Sie erhöhen damit nicht nur die Reichweite Ihres eigenen Beitrags, sondern wertschätzen auch das fremde Blog. Außerdem stärkt es Ihr Auftreten als Experten.
  8. Seien Sie präsent! Das heißt in diesem Fall ganz klar: Beobachten Sie Ihren Gastbeitrag, antworten Sie auf Fragen und Kommentare und nutzen Sie die direkte Kommunikation mit den Lesern!

Natürlich können Sie diese Regeln auch als Gastgeber-Blog anwenden. Erhalten Sie häufiger Anfragen zu Gastbeiträgen empfiehlt es sich auch, eine kleine Zusammenfassung über Ihre persönlichen Anforderungen an Gastbeiträge zu veröffentlichen (wie in diesem Beispiel)! So weiß jeder gleich, worauf er bei einer Anfrage achten muss.

Zum Download:

Hier geht es zum Download der Infografik: 8 Schritte zu guten Gastbeiträgen für Blogger! Mit dem Klick auf die Grafik öffnet sich der Download automatisch!

8Schritte zu guten Gastbeiträgen für Blogger [Infografik]

8 Schritte zu guten Gastbeiträgen für Blogger [Infografik]

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